Bureau der Zivilgesellschaft

Aktuell sind Schreibtische frei! Wir freuen uns auf eure Nachricht!

Das Bureau

“Science meets activism and entrepreneurship”

Im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) geht es dabei um alle Bereiche des Lebens, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Dafür gibt es viel zu tun. Viele Menschen, Organisationen und Unternehmen arbeiten daran – oft noch wenig mit einander verbunden, viele fühlen sich von der Herkulesaufgabe überfordert.

Ziel

Ein physischer Ort für eine neue Kooperationskultur. Erfahrene Nachhaltigkeitsaktivist*innen und Forscher*innen arbeiten mit jungen, engagierten Menschen, Organisationen und Start-ups in kollegialem Umfeld mit gemeinsamer Infrastruktur. Networking at its best!

Angebot

Das Bureau der Zivilgesellschaft ermöglicht seinen Mitgliedern einen flexiblen und zentralen Arbeitsplatz in Wien. Der informelle Austausch zwischen verschiedenen nachhaltigen Organisationen sorgt für Motivation und Freude in einer sehr zurückgezogenen Zeit, aber auch der konkrete Wissensaustausch mit Expert*innen in ihrem Feld wird durch verschiedene Veranstaltungen und im Alltag gefördert.

Einladung

Daher laden wir interessierte Personen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen ein, im Büro in der Alten WU, Augasse 2-6, 1090 Wien einen oder mehrere Tage in der Woche zu verbringen und zu einem fairen Untermietzins eine Bürogemeinschaft zu bilden. Ein kooperatives Büro bietet den Mitmieter:innen finanzielle Vorteile.

Bibliothek

Zahlreiche Bücher aus den Beständen des Club of Rome – Austrian Chapter und dem SERI-Institut bieten viel Know-How und laden ein zum Verweilen oder in einem ruhigen Moment zu schmökern.

Monatliche Kosten (Netto)

Post- und Lageradresse (50 EUR)
Verwendung als Postadresse, Nutzung von Lagermöglichkeiten

FLEXdesk (100 EUR)
Freie Wahl eines verfügbaren Schreibtisches, Büronutzung jederzeit, Nutzung der Infrastruktur (Drucker, High-Speed Internet, Lager, Monitor, Maus, Keyboard), Postadresse möglich

FIXdesk (200 EUR)
Permanente Nutzung eines bestimmten Schreibtischs, Büronutzung jederzeit, Nutzung der Infrastruktur (Drucker, High-Speed Internet, Lager, Monitor, Maus, Keyboard), Postadresse möglich

Kontakt:

Dennis Walden – dennis.walden@cooppa.at (oder office@cooppa.at)
Bureau der Zivilgesellschaft, Kern B, 1. Etage
Augasse 2-6, 1090 Wien (Alte WU bei Spittelau)


Zivilgesellschaft – Mitglieder – Organisation

Zur Zivilgesellschaft in unserem Sinne zählen alle NGOs, die zahllosen Vereinigungen formaler (Vereine) oder informeller Art (diverse Initiativen ohne Vereinscharakter), die gemeinsam an einer sozial-ökologischen Transformation in einem tiefen und radikalen (an die Wurzel gehenden) Sinn wirken.

Gegründet wurde das Bureau im Jahre 2019 von Fritz Hinterberger und Georg Pleger. Derzeit wird es von cooppa verwaltet und vom Vorstand ehrenamtlich geleitet. Danke auch an alle Mitglieder für die ressourcenschonende Zusammenarbeit und engagierte Mithilfe!

Die Community, die sich im „Bureau der Zivilgesellschaft“  zusammen gefunden hat, besteht derzeit aus: 

cooppa Mediengenossenschaft

cooppa ist ehrenamtlicher Host und Hauptmieter des Bureaus. cooppa ist eine Genossenschaft von JournalistInnen und Organisationen, die hilft Inhalte und Aktivitäten besser und über die eigenen Kreise hinaus zu kommunizieren und einen effektiven Weg zum nachhaltigen Wirtschaften zu finden.

Club of Rome – Austrian Chapter 

Der Verein zur Förderung des Club of Rome – Austrian Chapter koordiniert die österreichischen Aktivitäten des Club of Rome in Österreich und betreibt Projekte und Veranstaltungen unter anderem zu den Themen Wirtschaftswachstum, Energiepolitik, globaler Rohstoffhaushalt, Arbeit / Beschäftigung / Demografie.

Gemeinwohlökonomie – Gründungsverein

Der Gründungsverein der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) unterstützt das Bureau und arbeitet hier derzeit an einem Unternehmensnetzwerk von gemeinwohlorientierten Unternehmen. Auch die Regionalgruppe Wien ist vertreten mit Fokus an bunten Aktionsplanungen, politischem Aktivismus und Bildungsarbeit. Die Bewegung der GWÖ setzt sich weltweit für ein nachhaltiges Messinstrument für Unternehmen ein. Dazu wurde die Gemeinwohlbilanz entwickelt, welche durch eine kompakte Bewertungsmatrix neben ökologischer Nachhaltigkeit auch soziale Aspekte in Organisationen bewerten lässt. Für weitere Informationen und Prototypen für eine gemeinwohlorientiertere Gesellschaft siehe hier: https://austria.ecogood.org/idee/

Re-Use Austria

Der Verein Re-Use Austria ist die freiwillige Interessenvertretung der sozialwirtschaftlich ausgerichteten Re-Use-Betriebe sowie der Reparaturnetzwerke und Reparaturinitiativen (z.B. Reparaturcafés), Themenführer für Re-Use in Österreich und maßgeblicher Player in der aktuellen Kreislaufwirtschaftsdebatte mit starkem Fokus auf intelligenter, fairer Rohstoffnutzung durch Verlängerung der Produktlebensdauer, Schaffung fairer Arbeitsplätze in diesem Sektor und Einbindung der Zivilgesellschaft in die Kreislaufwirtschaftsdebatte.

Fritz Hinterberger

Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Politik – das ist es, was mich in meiner beruflichen Tätigkeit immer wieder bewegt hat. Das führte mich 1993 ans Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und schließlich zur Gründung des Sustainable Europe Research Institute (SERI) in Wien, wo neben der praktischen (Beratungs-)Tätigkeit und Forschung die Kommunikation einen zentralen Stellenwert einnimmt.

2018 habe ich mit Kollegen in Österreich und Deutschland die Medienagentur cooppa gegründet, die sich ganz im Sinne eines positiven und konstruktiven Impact-Journalismus insbesondere auch der Kommunikation der Zukunft wie auch der 17 SDGs widmet. Seit April 2019 arbeite ich an der Universität für Angewandte Kunst Wien im österreichweiten UniNEtZ Projekt gemeinsam mit Eva Maria Stadler am SDG8 zu „decent work and economic growth“.
Website und Blog: http://fritz.hinterberger.com

Scientists for Future Österreich

Scientists4Future (S4F) ist Graswurzelbewegung, die Wissenschaflter:innen aller Disziplinen – von Klimawissenschaftler:innen bis hin zu Sozial- und Naturwissenschaftler:innen – hinter dem gemeinsamen Ziel einer wissenschaftsbasierten, mutigen und zukunftsorientierten Klimapolitik vereint. Dabei tragen Wissenschaftler:innen und Studierende die Bewegung großteils ehrenamtlich und rufen zur breiten Beteiligung und Unterstützung auf.