Über cooppa

cooppa, die kooperative Presseagentur, entstand beim Schremser Pfingstsymposium von GEA und dem Rückenwind-Verband im Juni 2017. Wir nehmen uns vor, Themen und Inhalte des gemeinsinnigen Wirtschaftens sowie der globalen Nachhaltigkeitsziele („SDGs“) im Sinne eines positiven und konstruktiven Journalismus einer breiten Öffentlichkeit multimedial zugänglich zu machen.

cooppa ist eine Genossenschaft (in Gründung) von JournalistInnen und Organisationen (Genossenschaften, NGOs, Initiativen der Zivilgesellschaft, Unternehmen…), die ihre Inhalte und Aktivitäten besser und über die eigenen Kreise hinaus kommunizieren möchten.

cooppa unterstützt diese Organisationen mit journalistisch aufbereiteten Geschichten über ihre Inhalte und Aktivitäten und organisiert die Verbreitung innerhalb des Netzwerkes und darüber hinaus. Beiträge, die auf cooppa.at und cooppa.de erscheinen, stehen allen Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung. Ihre gegenseitige Verbreitung in eigenen Medien (Websiten, Newsletter, …) ist nicht nur erwünscht, sondern geradezu Sinn der Sache. Darüber hinaus ermöglichen wir die Verbreitung von Pressemitteilungen innerhalb und außerhalb des Netzwerks.

cooppa ist es wichtig

  • Informationen über die Aktivitäten für eine „Große Transformation“ in dieser Szene zu verbreiten,
  • partizipativ Informationen zu erstellen
  • Kooperationen in der Szene herzustellen
  • Informationen in andere Milieus auszusenden (Impact-Ansatz)

Gemeinsam mit unseren Mitgliedern (LeserInnen, JournalistInnen, Unternehmen und Organisationen) erarbeiten wir gerade ein Redaktiosstatut und auch ein Geschäftsmodell, mit dem sich dieses Ziel nachhaltig verwirklichen lässt. Wir freuen uns über Ihr/Euer Interesse. Bitte schreiben Sie uns an office@cooppa.at

Themenbereich und Zielgruppen

Die Tätigkeit der geplanten Genossenschaft liegt inhaltlich im Kern gemeinwohlorientierten und gemeinsinnigen Wirtschaftens. Die Gründer sind seit Jahrzehnten in diesem Bereich tätig und im Bereich der Nachhaltigkeit hervorragend vernetzt. Die Genossenschaft cooppa ist ein Zusammenschluss von JournalistInnen und Organisationen, die ihre Inhalte und Aktivitäten journalistisch aufbereiten und über die eigenen Kreise hinaus kommunizieren. Sie unterstützt kostengünstig Mitglieder des Rückenwind-Verbandes sowie andere Unternehmen und NGOs, die ähnliche Werte teilen.

Die Zielgruppen der wirtschaftlichen Tätigkeit sind somit:

  • JournalistInnen (print, audio-visuell),
  • Unternehmen der Privatwirtschaft,
  • andere Organisationen (Genossenschaften, NGOs, Initiativen der Zivilgesellschaft),
  • individuelle LeserInnen.

JournalistInnen werden durch die Genossenschaft darin unterstützt, an bezahlte Aufträge in einem gemeinwohlorientierten Zusammenhang und zu gemeinwohlorientierten Themen zu kommen.

Gemeinwohlorientierte Unternehmen und Organisationen unterstützen sich – koordiniert von der Genossenschaft – gegenseitig, ihre Themen und Angebote über ihre eigenen Kreise und Zielgruppen hinaus zu kommunizieren.

Unternehmen und andere Organisationen können die Servicepakete der cooppa zu einem Jahrespreis von 1.440€ (exkl. MWSt.) erwerben.

Wir streben einen erhöhten Solidaritäts-Preis fürs 1. Jahr sowie einen erhöhten Preis für Großunternehmen bzw. -organisationen wie Spar oder Greenpeace an.

Das Angebot für Unternehmen und Organisationen ist, alle Informationen auf eigenen Kanälen verwerten zu können sowie eigene Presseaussendungen über unseren Verteiler und ein ots-Service zu verteilen.

Unternehmen und Organisationen können auch Genossenschaftsmitglieder werden und mindestens 2 Geschäftsanteile zeichnen (=1.000€). Ab 10 Arbeitnehmer: 5 Geschäftsanteile (=2.500€) und ab 30 Arbeitnehmer: 20 Geschäftsanteile (=10.000€).

Für Mitglieder halbieren sich die Preise für die Nutzung unseres Angebots.

Zusätzlich bieten wir Unternehmen und Organisationen spezifische Agenturleistungen an (z.B. ein Crowdfunding-Video zu erstellen).

LeserInnen: Vergünstigte Service-Pakete sowie die Möglichkeit der Mitsprache und damit einer Verbesserung des Angebots und der Genossenschaft, was wiederum allen Mitgliedern zugutekommen wird.

Die Gemeinwohlorientierung schlägt sich sowohl in der internen Vernetzung der Genossenschaft (Kooperation zwischen JournalistInnen und Organisationen/Unternehmen wie auch untereinander) nieder, als auch in den Themen, die via cooppa kommuniziert werden. cooppa strebt außerdem an, auch selbst alle zwei Jahre einen Gemeinwohlbericht der Genossenschaft zu verfassen.

Schlüsselressourcen und Gründungsnetzwerk

cooppa setzt bewusst auf die Heterogenität der Mitglieder: Stärken werden im Kollektiv und in Wirtschaftsleistung umgesetzt, nach dem Motto „Als Herde überleben“.

Die Gründer Dr. Friedrich Hinterberger (Nachhaltigkeitsforscher) und Manfred Ronzheimer (Wissenschaftsjournalist) verfügen über langjährige Expertise und Vernetzung in den Bereichen Journalismus und Nachhaltigkeit.

Zu den SchlüsselpartnerInnen zählen Mitglieder des Rückenwind-Verbandes sowie JournalistInnen aus dem Nachhaltigkeitsbereich. Außerdem ist Friedrich Hinterberger seit Jahren aktives Mitglied in Verbänden wie „SDG-watch“ (derzeit 123 Mitglieder), „Wachstum im Wandel“ (25 Mitglieder), der Initiative Zivilgesellschaft/Wandelnetzwerk (ca. 20 Mitgliedsorganisationen), Jury-Vorsitzender von Green Brands (über 50 ausgezeichnete Unternehmen in Österreich und Deutschland) und Vorstandsmitglied des österreichischen Chapters des Club of Rome. All diese Organisationen kommen als Content-Lieferanten ebenso infrage wie als Multiplikatoren und potentielle KundInnen.

Manfred Ronzheimer hat das Konzept des „Transformationsjournalismus“ entwickelt, das in seinen Grundzügen auf Konferenzen („Große Transformation“ in Berlin-Schwanenwerder) diskutiert und in Bildungs-Workshops und Praxis-Modulen (Wachstum im Wandel, Wien 2016, Uni Witten/Herdecke, Futurium Berlin) modellhaft realisiert wurde.

Operative Umsetzung

Derzeit sind bereits mehr als 15 Beiträge (Text, Fotos und tw. Video) online. Außerdem erarbeitete das Team das Konzept eines News-“Telegramms“. Die Aggregation von Meldungen aus der gesamten NH-Szene, hat eine Funktion der Informations-Bündelung, Plattform-Charakter.

Entwicklung des Konzepts eines „Impact-Journalismus“ (kuratierender, lösungsorienter Journalismus)sowie von Bildungs-Elementen (Bildungsjournalismus-Workshop als Präsenz- und eLearning-Angebot).

Die Vorbereitungen werden im Februar 2018 abgeschlossen, so dass eine Gründung zum Jahreswechsel möglich ist. Da die Gründer bereits seit längerem operativ tätig sind, sind Startschwierigkeiten nicht zu erwarten.

Zur Gründung erwarten wir 10 bis 20 JournalistInnen, die ihr Interesse an einer Mitgliedschaft bereits bekundet haben und auch bereit sind, aktiv an der Akquise von Servicepaketen mit zu wirken. Unternehmen und Organisationen sollen als Mitglieder erst nach der Gründung eingeladen werden. Es wurden aber bereits Gespräche in Österreich und Deutschland geführt.

AutorInnen

Ilse Kleinschuster
„Fordern wir doch eine entsprechende Umweltpolitik ein, solange bis am Ende die ökonomischen Regime den globalen Umweltregimen untergeordnet sind!“

Ich glaub‘ die Zeit ist reif geworden für eine ambitionierte Nachhaltigkeitspolitik, das schließt aber nicht aus, dass wir sie ungenutzt vorübergehen lassen, wenn  wir jetzt nicht alle gemeinsam die Gelegenheit am Schopf packen.

 

Manfred Ronzheimer
ist freier Wissenschaftsjournalist in Berlin, studierter Politikwissenschaftler, Volontariat Frankfurter Rundschau, Mitgründer Uniradio Berlin-Brandenburg, Stipendiat Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsforschung Salzburg, Mitarbeiter Wandeltaz 2015, verheiratet, drei Kinder.

 

 

Karin Chladek
studierte in Wien und Nottingham Anglistik und Germanistik und machte anschließend eine Postgrad-Ausbildung zur Wissenschaftskommunikatorin. Sie arbeitete im Bereich Kommunikation für verschiedene Umwelt-NGOs, darunter BUND und NFI. Zu ihren großen Leidenschaften zählen Film, Literatur und Reisen. Ja, das Reisen. Aufgrund einer Gehbehinderung ist es mühsamer geworden als früher. „Aber barrierefreies Reisen ist als Thema im Kommen.“ Und dann gibt´s noch das gepflegte Armchair-Travelling. Derzeit wohnt Karin Chladek in Wien und arbeitet als freie Journalistin, fühlt sich Berlin, wo sie lange lebte, aber nach wie vor sehr verbunden.

Fritz Hinterberger
Nachhaltigkeitsbewegt seit meiner Schulzeit in Oberösterreich vor 40 Jahren. Arbeiten als Wissenschaftler und Machenschaftler zu allen Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft. Gründete vor fast 20 Jahren das SERI Sustainable Europe Research Institute. Studierte Volkswirtschaftslehre bei Kurt Rothschild in Linz und promovierte über Monetäre Sozialpolitik in Gießen. Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Thema Evolutorische Wirtschaftspolitik und Projekt- und Abteilungsleiter am Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie für Ökonomie und Ökologie, Stoffströme und Strukturwandel. Mitglied im Vorstand des Austrian Chapter des Club of Rome und Mitinitiator der österr. Lebensqualitätsforschung.

Daniela Castner
absolvierte ein Studium der Psychologie, Pädagogik und Philosophie in Berlin, das sie mit dem Magistergrad abschloss. Von 1976 bis 1981 arbeitete sie als Erwachsenenpädagogin und Trainerin an verschiedenen Orten; von 1981 bis 1986 war sie als Sozialtherapeutin in der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel tätig. Anschließend wirkte sie als Dozentinim Fach Philosophie an der Kunsthochschule Braunschweig sowie, nach ihrem Umzug nach Wien, als freie Mitarbeiterin für den Österreichischen Rundfunk und mehrere Presseorgane. Seit 1993 arbeitet Daniela Castner in den Bereichen Unternehmensberatung, Personal- und Organisationsentwicklung, Supervision, Coaching und NLP-Training. Neben diesen Tätigkeiten veröffentlichte sie seit 1985 drei Bände mit erzählerischen Werken. 1986 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil.