IBA_Wien: Neues soziales Wohnen – mit Genossenschaften?

(cooppaFritz Hinterberger, 30.04.2018) Internationale Bauausstellungen sind Megaprojekte. Die erste fand 1901 in Darmstadt statt und gilt als Meilenstein des deutschen Jugendstils. Stuttgart, Berlin, Hamburg oder die IBA Emscher Park am Rande des Ruhrgebiets dauerten fünf bis zehn Jahre. Jetzt werden unter dem Motto „Neues soziales Wohnen“ in Wien Modelle und Verfahren im Zusammenhang mit Themen des sozialen Wohnens erprobt: Leistbarkeit, Mobilität, gute Nachbarschaft und gesundes Wohnen stehen laut Website im Mittelpunkt der „IBA_Wien 2022“.

Die Projekte, die dabei vorgestellt werden sind nicht nur “gebaut”. Einige sind auch virtuell. Dazu gehört die Reihe “Werkstattgespräch Projekt Lebensräume” – das sind fünf vom bekannten Journalisten Michael Kerbler moderierte Podiumsdiskussionen im Netz, zu denen jeweils eine Woche lang diskutiert werden kann.

Jetzt mitdiskutieren

Die 5-teilige Reihe steht unter der Fragestellung: Wie müssen wir angesichts der sich verändernden Anforderungen der Gesellschaft in Zukunft planen und bauen?
Wer auf dem YouTube Channel der „IBA_Wien“ die Diskussion verfolgt hat, kann sich via Twitter unter Benutzung der Hashtags #IBA_Wien und #IBA_Lebensräume oder auch per E-Mail an feedback@projektlebensraeume.at am Publikumsgespräch beteiligen.

Nach „Wie werden wir leben?“ ist „Wovon werden wir leben?“ das Thema des zweiten Werkstattgesprächs, das derzeit online ist. Die Diskussion kann hier auch ohne Twitter mitverfolgt werden: http://www.iba-wien.at/projekte/twittermeldungen-projekt-lebensraeume/
Dabei entspann sich (ab Min 42) eine interessante Diskussion zu neuen Formen sozialen Wirtschaftens – und dabei auch über die Rolle von Genossenschaften.

© IBA_Wien

sagte dazu Markus Marterbauer, der die Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik der Arbeiterkammer Wien leitet.

Christian Pomper, Genossenschaftsaktivist im 2016 neu gegründeten „Rückenwind“-Verband und dem erneuerten Revisionsverband der österreichischen Konsumgenossenschaften sowie der Bank für Gemeinwohl Genossenschaft, verweist in der Diskussion online darauf, dass Genossenschaften zwar juristische Person sind, aber trotzdem eine Personengesellschaft mit Selbstverantwortung und Selbstverwaltung der Mitglieder.

Noch bis 2. Mai können diese und andere Aussagen kommentiert werden, direkt via Twitter unter Benutzung der Hashtags #IBA_Wien und #IBA_Lebensräume oder auch per E-Mail an feedback@projektlebensraeume.at

Die weiteren Diskussionen im Rahmen des Werkstattgespräches Projekt Lebensräume, die noch bis Juli 2018 abgehalten und veröffentlicht werden, haben die Titel: „Das Quartier als Möglichkeitsraum“, „Der Nutzung Raum geben“ und „Alles was Recht ist“.

Beitragsfoto: © IBA_Wien / L. Schedl

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